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Welpen

Schritt 1) Die Wurfplanung

Zu Beginn setzen wir uns ausführlich mit der Verpaarung der Hunde auseinander. Welcher Rüde kommt überhaupt für den Deckakt in Frage? Nicht nur das Aussehen und der Charakter werden hier geprüft, sondern vielmehr auch die genetischen Komponenten. Außerdem achten wir darauf, dass die zukünftigen Welpen einen möglichst niedrigen Inzuchtfaktor und einen hohen Ahnenverlustkoeffizienz-Wert haben. Ganz zum Schluss kommt das Pedigree, welche Blutlinien sich vereinen. Mit der Datenbank von Ridgeback International können wir Testverpaarungen eingeben, um zu schauen, ob diese Verpaarung passt. Für eine gesunde Zucht ist es für uns als Züchter besonders wichtig, dass nicht nur unsere Hündin gesund ist, auch bei der Auswahl des Deckrüden kommen bei uns nur Rüden infrage, die genetisch ebenfalls auf alle bisher bekannten Erbkrankheiten getestet. Auch das Wesen beider Hunde in Kombination spielt eine große Rolle und erst, wenn alle Punkte zusammenpassen, dann haben wir als Züchter alles für ein gutes Gelingen getan.

Schritt 2) Die Vorbereitungen auf den Deckakt

Unsere Hündin wird zu Beginn der Läufigkeit mit einem speziellen Produkt, der Dermoid Sinus Mineralkombination von Ridgeback International unterstützt. Dieses Produkt befindet sich in dem Verband seit vielen Jahren in einem Research Programm. Mehrere hundert Würfe von verschiedenen Züchtern wurden dokumentiert. Alle Würfe in denen die Mineralkombination lückenlos gefüttert wurde, waren bis auf zwei Würfe Dermoid Sinus FREI.

Außerdem achten wir noch genauer als eh schon bei der Rohfütterung auf eine ausgewogene und kräuterreiche Ernährung und unterstützen unsere Hündin homöopathisch, wodurch wir eine optimale Nährstoffversorgung ermöglichen wollen.

Schritt 3) Die Verpaarung

Im Fortschreiten der Läufigkeit zeigt sowohl unsere Hündin, als auch unser eigener Rüde genau an, wann der richtige Zeitpunkt ist, die Fahrt zum Deckrüden anzutreten. Dann liegt es nur noch an den beiden Deckpartnern, ob eine Verpaarung stattfindet, denn Zwangsverpaarungen sind weder in unserem und vor allem nicht im Interesse der Hunde! Sollte es aus irgendeinem Grund nicht zum Deckakt oder auch im Weiteren nicht zu einer Belegung unserer Hündin kommen, dann wird dies - so sehen wir das jedenfalls - seine Richtigkeit und einen tieferen Sinn haben.

Schritt 4) Die Trächtigkeit

Ob der Deckakt erfolgreich war, erfahren wir leider erst hundertprozentig nach ca. 4 Wochen, da dann der Ultraschalltermin beim Tierarzt ansteht. Jedoch zeigt uns unsere Hündin auch schon vorher durch bestimmte Verhaltensweisen, ob wir uns auf Nachwuchs freuen können. So oder so wird unsere Hündin ab dem Deckzeitpunkt jedenfalls behandelt, als ob die Empfängnis erfolgreich war und wird mit allen wichtigen Nahrungsergänzungsmitteln bzw. Kräutern und für die Trächtigkeit relevanten pflanzlichen Mitteln unterstützt.

Schritt 5) Die Geburt

Die Geburt: das Highlight der ganzen Planung, denn kein Moment in der gesamten Zeit ist so emotional, tränenreich und voller Gänsehautmomente wie dieser! Es ist, wie wohl bei jedem Lebewesen ein Wunder, ein einmalig schönes und unvergessliches Erlebnis! Unsere Hündin hat sich schon bei der Geburt des ersten Wurfes unglaublich souverän verhalten und sehr instinktsicher gehandelt, was uns als Menschen sehr beeindruckt hat (da wir für die Geburt EINES Kindes sehr viel mehr planen mit z.B. Klinik, Ärtzen, Hebammen usw.). Unserer Hündin jedoch reicht das gegenseitige Vertrauen ineinander und so wird jeder Welpe von ihr auf die Welt gebracht und dann gemeinsam versorgt, geputzt und markiert.

Schritt 6) Die Welpenaufzucht

Die ersten drei Lebenswochen der kleinen Fellknäuel sind mit viel Ruhe und Zeit innerhalb unseres Rudels verknüpft und spielen sich hauptsächlich in der Wurfkiste ab. Anschließend wird der Raum für die Welpen immer mehr erweitert und umstrukturiert, sodass es der Entwicklung und den Bedürfnissen der Kleinen entspricht. Innerhalb der dritten Lebenswoche beginnen wir mit der Zufütterung von BARF, wobei die ersten Mahlzeiten aus selbst zusammengestelltem Welpenbrei bestehen. Somit wird die Mutterhündin, vor allem aber ihr Gesäuge Stück für Stück entlastet und sie kann Kraft für die zunehmende Erziehungsarbeit schöpfen. Sobald die Welpen vier Wochen alt sind, werden sie von unserem Tierarzt untersucht und gechipt. Außerdem werden nun auch die Speichelproben für die Gentests für Ridgeback International entnommen. Dann können endlich die schon sehnlich wartenden Welpeninteressenten zu Besuch kommen und Zeit mit der Rasselbande verbringen, Fragen stellen und gerne intensive Gespräche mit uns führen. Die Welpen werden nun immer schneller agiler und können ab der fünften Lebenswoche auch draußen im Garten und auf der Terrasse auf Entdeckungsreise gehen. Immer wieder werden nun auch die Welpeninteressenten ihre Zeit bei uns mit den Kleinen verbringen und der Alltag gestaltet sich sehr lebendig. Mit acht Lebenswochen werden unsere Welpen dann noch ein letztes Mal von unserem Tierarzt untersucht und bekommen ihre erste Impfung der Grundimmunisierung. Die Wurfabnahme erfolgt in dieser Zeit ebenfalls durch unseren Tierarzt. Kurz vor Abgabe macht der gesamte Wurf samt Mutter noch einen Ausflug nach Kaiserslautern, um dort von einer Tierheilpraktikerin unseres Vertrauens durchgecheckt und eventuell behandelt zu werden. Hierauf legen wir persönlich sehr großen Wert, um den Welpen einen möglichst unbescholtenen Start in ihr Leben bei den neuen Eltern zu ermöglichen, welcher dann schon bald folgt. Denn innerhalb der neunten Lebenswoche erfolgt die Abgabe der Kleinen in die Hände der neuen Besitzer samt Welpenpaket mit allen nötigen Unterlagen.


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